Über mich

Buumera Ich wurde 1980 in Heidenheim an der Brenz geboren. Meine glückliche Kindheit verbrachte ich in Giengen an der Brenz, wo ich bis 2002 lebte. Als ich Abitur und Zivildienst hinter mir hatte, zog es mich nach Stuttgart, wo ich mich in diversen Studiengängen versuchte und letztendlich an der Hochschule der Medien im Studiengang "Druck- und Medientechnik" verblieb, wo ich 2008 dann auch meinen Abschluss gemacht habe.

Seit frühester Kindheit bin ich künstlerisch aktiv. Dies war anfangs weitestgehend auf Musik beschränkt. In späteren Jahren beschäftigte ich mich auch viel mit digitaler Grafik sowie Design. Dann, mit etwa 24 Jahren, erlebte ich ein plötzliches Aufleben meiner Persönlichkeit - und fand zu einer von mystischen Erlebnissen geprägten Malerei. Ebenso wurde ich ein Liebhaber der Philosophie und begann damit zuerst eine vegetarische, dann eine vegane Lebensweise zu wählen, und mit dem Kopf gegen die Wand zu träumen.


Über die Kunst

Ich suche in der Malerei den Zauber des Unbekannten. Als vollständiger Autodidakt in der Malerei bzw. dem "Modellieren von Farbe" habe ich niemals einen anderen Lehrer gehabt als das Leben selbst und denke, dass die individuelle und intensive Erfahrung des Experiments und die Beobachtung der Welt die besten Lehrer sind, die man sich vorstellen kann. Besonders, wenn man kreative Kunst zum Zwecke der Kunst betreiben möchte. Daher diskutiere ich viel mit meiner Inspiration - im positiven wie im negativen.

Buumal Meine Arbeiten sind weitestgehend abstrakt, in meinen Augen psychedelisch geprägt, und befinden sich im stetigen Wandel. Ich begann anfänglich mit Acrylfarben zu malen. Süchtig nach Form, Struktur und dicken Farbaufträn fand ich dann jedoch recht bald zur Ölmalerei. Diese ist auch heute noch meine große Liebe. Dynamische und explosive Bilder, die voller Effekte, "Ungereimtheiten" und dennoch mit feiner farblicher Detailtiefe sind, haben es mir angetan. Ich verfolge das Ziel, eine besondere Stimulation der Sinne zu erreichen, die mit individueller Bedeutung besetzt ist. Nicht bis zur vollständigen Abstraktion verstümmelte Fetzen der Realität, sondern eine Herausforderung an die Fantasie des Betrachters. Die Bilder sollen eine Reise in die wunderbare Welt der Vorstellungskraft ermöglichen, wo es immer etwas neues zu entdecken und zu lernen gibt. Als Teil meines Wegs der Selbsterkenntnis sind die Bilder für mich sehr spiritueller Natur. Sie sind eine Darstellung meiner Denk- und Verhaltensstrukturen in visueller Form. Manchmal mit der Energie von Minuten geschaffen - und manchmal nach Jahren der Arbeit noch immer in stetiger Wandlung.

Dabei versuche ich natürlich auch ausschließlich tierleidsfreie, also vegane Materialien und Werkzeuge zu verwenden.